Unser Betrieb


 

Wir sind in Niederösterreich und zwar im Mostviertel genauer Bezirk Scheibbs, Großraum Wieselburg-Land zu Hause. Die Stadt Wieselburg selbst ist eine Bier- und Messestadt und liegt zwischen Amstetten und St. Pölten.

Unser Hof ist ein kleiner Betrieb der ca. 5 km außerhalb von Wieselburg liegt, meine Eltern hatten in den 70 und 80er Jahren ein paar Kühe und Schweine wobei die Kühe in den 90er Jahren von Zuchtschweinen abgelöst wurden.

Meine Frau und ich übernahmen den Hof im Jahre 1995. Danach kamen wir zur EU und der Schweinepreis viel in den Keller. Über kurz oder lang kamen wir schweren Herzens zu der Entscheidung mit unserem Betrieb aufzuhören.

Nun verpachteten wie einen Teil unserer Grundstücke und blieben nur noch Selbstversorger. Aber somit hatten wir auch gleich wieder zwei neue Probleme geschaffen, das Erste war der Obstgarten und das Zweite der Hang, beide sind zwar maschinell bearbeitbar aber leider nicht rationell, was wir brauchten war ein Rasenmäher der Bäume verschont und auch 100% hangtauglich war. So sind wir auf die Shropshire Schafe gekommen!

Nachdem wir über ein Jahrzehnt Shropshire Schafe züchteten, unser Wirtschaftsgebäude vergrößerten und der Markt für Shropshire Schafe immer schwieriger wurde, wollten wir uns einer neuen Herausforderung stellen.

Wir dachten an eine neue Schafrasse, so durchsuchten wir ganz Österreich nach der für uns geeigneten Rasse und mussten bald erkennen, dass es in Österreich für uns keine gab. Somit suchten wir in den Nachbarländern weiter, bis wir eines Tages in den Niederlanden fündig wurden. Meine Frau und ich verwarfen anfänglich diese Idee wieder.

Aber eines Tages wurde aus Spaß ernst! Wir besuchten einen Züchter und sahen uns die Swifter Schafe an, wir marschierten einen halben Tag den Betrieb ab, von den Weiden bis zu den Ställen, von den Lämmern, zu den Schafen und zu den Böcken, wir sprachen über seine Schafhaltung, die Fütterung, und über die Vermarktung. Wir reisten wieder nach Hause und überlegten uns ob der Aufwand dafür stand. So verging wieder ein Jahr, und suchten nach einfacheren Lösungen.

Wir besuchten Landesschauen, die Bundesschau in Österreich, aber es war weit und breit keine Lösung für uns in Sicht. Was wir wollten für uns war eine saisonale Ablammung, einen Lämmerdurchschnitt von 2,5 Lämmer im Jahr, kein Schwanz kubieren mehr und ein einfaches Herdenmanagment.

Nach langer Überlegung kauften wir weibliche und männliche Zuchttiere, so dass wir uns mehrere Zuchtlinien aufbauen konnten. Unser Ziel war es ein Schaf für unsere Ansprüche zu finden und das haben wir mit dem Swifterschaf erreicht!

 

In Zukunft können wir weibliche und männliche Zuchttiere mit verschiedenen Blutlinien anbieten!

 

Unser Bestreben auf Nachhaltigkeit und ökologisches, wirtschaftliches  Denken trieb mich und meine Frau in dessen Richtung! 

 

Wir sind Mitglied bei folgenden Verbänden!

 

Niederösterreichischen Tiergesundheitsdienst!

Niederösterreichischen Schafzuchtverband!